Repositorium des Leibniz-Instituts für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut

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Recent Submissions

  • Item type:Item,
    Erinnerung, Identität und Demokratiekultur. Historische Bildung in Tschechien als Spiegel des Wandels nach 1989
    (Göttingen: V&R unipress, 2026-08-10) Hošková, Klára
    Welche Rolle spielt der Geschichtsunterricht in Demokratisierungsprozessen? Der Band untersucht am Beispiel Tschechiens, wie historische Bildung während der postdiktatorischen Transformation zur Projektionsfläche gesellschaftlicher Aushandlungen wurde. Zu diesem Zweck wird die Wandlung von Geschichtsbildern und didaktischen Konzepten in tschechischen Schulbüchern und didaktisierten Filmen nach 1989 untersucht. Nicht zuletzt geht es dabei um die Frage, was die Veränderungen dieser Bildungsmedien für das kollektive Gedächtnis und die Identität der Menschen in Tschechien bedeuten. What is the role of history education in democratization processes? Using the example of the Czech Republic, this volume examines how historical education became a projection screen for social negotiations during the post-dictatorial transformation. To this end, it examines how historical images and didactic concepts changed in Czech textbooks and educational films after 1989 and explores what the evolution of these educational media means for the collective memory and identity of the people in the Czech Republic.
  • Item type:Item,
    Queerness und Gender in deutschen Curricula: Positionierungen, Leerstellen, Perspektiven
    (Leibniz-Institut für Bildungsmedienforschung | Georg-Eckert-Institut, 2026-08) Düsterhöft, Jan
  • Item type:Item,
    Education Connects: Eight Decades of Textbook Collaboration for Mutual Understanding and Quality Education
    (Leibniz-Institut für Bildungsmedienforschung | Georg-Eckert-Institut, 2026-07) Fuchs, Eckhardt; Sammler, Steffen
  • Item type:Item,
    Der anwesende Abwesende. Das Verhältnis Judentum-Christentum in Schulbuch und Unterricht der Fächer Religion und Ethik
    (V&R unipress, 2026-04) Chiriac, Christine
    Welche Darstellungen des Judentums – gerade auch in seinen Bezügen zum Christentum – gibt es im schulischen Raum? Mit Blick auf Schulbücher und Unterricht der Fächer katholische und evangelische Religion sowie Werte und Normen in Niedersachsen kommt dieses Buch zu dem Schluss, dass sich schon vieles verändert hat und das Judentum einerseits sehr sichtbar ist, dass es aber gleichzeitig diskursiv marginalisiert wird. Trotz einer wertschätzenden Darstellung tragen bestimmte Konstruktionsmodi dazu bei, dass das Judentum im Vergleich zum Christentum subtil herabgesetzt wird. Der Band beschreibt Mechanismen, die dazu beitragen können, antijüdische Muster latent zu tradieren, zeigt aber auch Best-Practice-Beispiele für die Bildungspraxis. How is Judaism depicted in school education today—especially in relation to Christianity? In its examination of religious education and ethics teaching and textbooks in Lower Saxony, Germany, this book concludes that while much has already changed and Judaism is very present it is nevertheless still marginalised. Despite a generally sympathetic and respectful portrayal, certain structural elements lead to Judaism being subtly disparaged in comparison to Christianity. The volume describes construction mechanisms that may contribute to the latent transmission of anti-Jewish patterns, but also shows examples of best practice in education.
  • Item type:Item,
    Frieden Lehren in Kolumbien
    (Leibniz-Institut für Bildungsmedienforschung | Georg-Eckert-Institut, 2026-04) Mann, Katharina
    Seit über fünfzig Jahren prägt ein bewaffneter Konflikt Kolumbien, dessen Ursachen in tief verwurzelten gesellschaftlichen Ungleichheiten liegen, die bis heute fortbestehen. Aufgrund des 2016 unterzeichneten Havanna-Abkommens zwischen der Regierung und der FARC-Guerilla gibt es nun eine historische Chance auf Frieden und soziale Gerechtigkeit. Der Zugang zu Bildung, die pädagogische Praxis und die Darstellung des gewaltsamen Konfliktes in Bildungsmedien beeinflussen das Friedensverständnis der kommenden Generationen. Ob Frieden nachhaltig gelingt, hängt daher auch davon ab, wie soziale Teilhabe und gewaltfreies Miteinander in Schulen gelebt und gelehrt wird und welchen Bedingungen der Umgang mit der Vergangenheit unterliegt.